Mittwoch, 19. April 2017

Rezension Mädchen aus Papier

„Mädchen aus Papier“ von Sina Flammang


(Bild von Ines)
Titel: Mädchen aus Papier
Autor: Sina Flammang
Verlag: cbt-Verlag
Seiten: 352
Preis (D): 16,99€
Cover: 5/5
Inhalt: 4,5/5

Klappentext:
Mari ist drei, als ihre Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer scheinen als sie selbst. Als Annika nach zwölf Jahen wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis ihr irgendwann nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole macht sie sich auf einen irrwitzigen Trip nach Italien - um am Ende doch zurückzufinden.

Inhalt:
Mari hat zwei Seiten, die Tag- und die Nacht-Mari. Als Tag-Mari fühlt sie sich wie eine Puppe
gefangen in einem Puppenhaus. Alle tun auf gut, obwohl nichts gut ist.
Die Nacht-Mari ist wild und sie selbst. Sie schleicht sich Nachts raus und lebt so, wie sie es möchte
und sie muss sich nicht verstellen.
Mari ist in einer Gruppe für Kinder, die ein Geschwisterteil verloren haben, um mit diesem Verlust klar zu kommen. Doch hat Mari nicht viele Erinnerungen an ihre Schwester und fast damit abgeschlossen.
Doch als ihre Schwester Annika wieder kommt, dreht sich alles nur noch um sie. Außerdem kommt die beiden Schwestern nicht miteinander klar.
Was wird Mari tun?

Meine Meinung:
Das Buch ist aus der Sicht von Mari geschrieben und jedes Kapitel wird von einer Art "Text" eingeleitet, was mir sehr gut gefallen hat, da man dadurch immer einen guten Blick auf die Gefühle Maris hatte.
Der Schreibstil war gut und leicht, aber nichts besonderes.
Die Personen wurden alle gut beschrieben. Vor allem Mari, denn man konnte sich gut in ihre Gefühle, Wut und Traurigkeit, hineinversetzen und alles gut nachvollziehen.
Was ich Schade fand, war, dass auf dem Klappentext ganz groß angekündigt wurde, dass sich Mari und ihre Freunde auf einen Trip nach Italien begeben, doch dies nur ganz kurz eine Rolle spielt, wenn auch eine wichtige. 

Fazit:
Ich kann das Buch nur empfehlen! Es hat mich voll und ganz in den Bann gezogen und die 
Charaktere sind mir immer mehr ans Herz gewachsen.
Die Geschichte stößt außerdem zum denken an, da das Thema Kindesentführungen immer
aktuell und schwer in Worte zu fassen ist.
Außer, dass der Klappentext nicht gut geworden ist, lege ich dieses Buch jedem ans Herz.

Danke für das Rezensionsexemplar!

~ Ines:) 

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