Donnerstag, 9. März 2017

Rezension Das Mädchen mit dem Löwenherz


„Das Mädchen mit dem Löwenherz“ von Jürgen Seidel

(Bild von Ines)

Titel: Das Mädchen mit dem Löwenherz
Autor: Jürgen Seidel
Verlag: cbj-Verlag
Seiten: 384
Preis (D): 16,99€
Cover: 5/5
Inhalt: 5/5



Klappentext:
Als die 13-jährige Anna das erste Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie noch nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen:
Martin Luther!

Meine Meinung:
Das Buch „Das Mädchen mit dem Löwenherz“ ist aus der Sicht des Mädchens Anna in Briefform geschrieben. In den Briefen erzählt sie Martin Luther von ihren Erlebnissen als 13-Jährige. Anna hat eine besondere Begabung: das Wolkenauge. Durch diese Begabung kommt Anna viel zum Reisen, wodurch sie viele Gute sowohl auch schlechte Menschen kennen lernt.
Viele sahen Annas Wolkenauge als ein Werk des Teufels, weshalb sie oft verfolgt wurden, doch konnte sie sich auch gut anpassen, da es früher nicht üblich war als Mädchen lesen und schreiben zu können.

Das Buch besitzt durch die Verfolgungen eine gewisse Spannung, da man immer mitfiebert und grübelt was wohl als nächstes passiert. Es wurde außerdem gut beschrieben wie die Menschen in der früheren Zeit gehandelt oder gedacht haben, und es war großteils Historisch, was aber nicht gestört hat. Das Leben Annas ist sehr gut beschrieben und war wirklich interessant zu lesen, wie das früher mit den Frauen und Mädchen waren, welche lesen und schreiben konnten.
Das einzige was ich zu bemängeln habe, dass Martin Luther eine so große Bedeutung auf dem Klappentext bekommt, aber im Wesentlichen nur im „Hintergrund“ dabei ist. Doch war es auch interessant über sein Leben zu lesen, auch wenn es nicht viel war.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch sehr gut geschrieben ist und wie ich finde perfekt für Jugendliche. Es ist zwar kein richtiger Thriller, aber Brutalität ist keineswegs vorenthalten worden. Es ist spannend und keineswegs langweilig, also eine Leseempfehlung, solange das Interesse für dieses Thema besteht!;)


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!!

~Ines^^

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